Anschlusskapazität der Bürgerbatterien

Die kleinen dezentralen Bürgerbatterien haben die Größe eines Kühlschrankes und wurden entwickelt, weil keine Anschlusskapazität für große Batterien zur Verfügung steht. Ihr Konzept ist es, freie vorhandene Anschlusskapazitäten zu nutzen (ab 50 kW). Es gibt 3 Arten, wie das geschieht:

  • An einem vorhandenen Anschluss mit freier Kapazität
    Wenn ein mittelständiges Unternehmen, eine kommunale Liegenschaft oder ein Vereinsgebäude einen Netzanschluss von z.Bsp. 200 kW hat, aber maximal 100 kW benötigt, teilt sich die Batterie den vorhandenen Anschluss und kann die freien 100 kW nutzen.
  • An einem Trafo mit freier Kapazität
    Wenn der Netzbetreiber bestätigt, dass ein Trafo noch 50 kW freie Kapazität hat, wird die Batterie direkt an den Trafo angeschlossen.
  • An einem Windrad oder großer PV-Anlage
    Windräder und große PV-Anlagen haben bereits große Netzanschlüsse. Dort kann eine Batterie dazugestellt werden, um den Anschluss mit zu nutzen. Da die Batterie und die Anlage niemals gleichzeitig einspeisen, wird keine zusätzliche Kapazität benötigt. Im Gegenteil, oft nullen sich Anlage und Batterie und es entsteht ein netzdienlicheres Einspeiseprofil.

Unsere erste Batterie in Bickenbach nutzt die erste Art, da die Unternehmen in dem Gewerbepark ihre volle Anschlusskapazität nicht ausgenutzt haben.

Kennen Sie Standorte, auf die eines der 3 Kriterien zutrifft? Schlagen Sie ihn vor auf unserer Bürgerbatteriekarte!